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	<title>Indien-Rundschau</title>
	<link>http://www.indien-rundschau.de</link>
	<description>Indien in deutschsprachigen Medien.</description>
	<pubDate>Tue, 02 Sep 2008 23:59:48 +0000</pubDate>
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		<title>Die Ärmsten der Armen</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Sep 2008 23:57:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chefredakteur</dc:creator>
		
	<category>Sonstige Medien</category>
	<category>Gesellschaft</category>
	<category>Armut</category>
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		<description><![CDATA[Die ganze Medien-Welt wartete auf &#8220;Gustav&#8221; und dass wieder so spektakuläre Bilder wie damals bei &#8220;Katrina&#8221; sich über den Globus verbreiten - doch die wahre Katastrophe, die sich in einer der ärmsten Ecken der Welt abspielt, wurde dabei fast übersehen. Erfreulicherweise hat das gute alte &#8220;Heute-Journal&#8221; im ZDF nun eingesehen, dass die Überschwemmungen im Osten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die ganze Medien-Welt wartete auf &#8220;Gustav&#8221; und dass wieder so spektakuläre Bilder wie damals bei &#8220;Katrina&#8221; sich über den Globus verbreiten - doch die wahre Katastrophe, die sich in einer der ärmsten Ecken der Welt abspielt, wurde dabei fast übersehen. Erfreulicherweise hat das gute alte &#8220;Heute-Journal&#8221; im ZDF nun eingesehen, dass die Überschwemmungen im Osten Indiens die Auswirkungen durch &#8220;Gustav&#8221; weit in den Schatten stellen - vor allem das entstandene menschliche Leid. Es ist eine Sache, in einer überfüllten Sporthalle Tage auszuharren - aber das ist kein Vergleich mit der Not, die Hunderttausende in Bihar derzeit erleben. Und so bleibt zu hoffen, dass auch andere Qualitätsmedien sich mit dem Thema näher befassen und dass vielleicht auch zur finanziellen Unterstützung der helfenden NGOs aufgerufen wird.<br />
<a title="Video-Link" target="_blank" href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/575988">Video-Link</a> (Pop-Ups müssen erlaubt sein)
</p>
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		<title>Horn OK Please</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Aug 2008 09:40:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chefredakteur</dc:creator>
		
	<category>Sonstige Medien</category>
	<category>Gesellschaft</category>
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		<description><![CDATA[Für unsere Medien scheint das ein echter Aufmacher zu sein, seit Tagen geistert die Story &#8220;33 Tote bei Verkehrsunfall&#8221; durch die deutschen Online-Medien. Ok, sowas kennt man hier nicht, aber dass ist in Indien (ach, was: in ganz Asien) nur eine Meldung für Seite 3 der regionalen Ausgabe. Man kann nun mal nicht bestreiten, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für unsere Medien scheint das ein echter Aufmacher zu sein, seit Tagen geistert die Story &#8220;33 Tote bei Verkehrsunfall&#8221; durch die deutschen Online-Medien. Ok, sowas kennt man hier nicht, aber dass ist in Indien (ach, was: in ganz Asien) nur eine Meldung für Seite 3 der regionalen Ausgabe. Man kann nun mal nicht bestreiten, dass Fahrzeuge in Indien gerne überladen werden und selten westlichen Sicherheitsvorschriften entsprechen. Auch gibt es nur eine Verkehrsregel, an die sich wirklich alle halten: &#8220;Geschwindigkeit mal Masse = Vorfahrt&#8221;. So hat also ein Bus mit 70km/h Vorfahrt vor dem LKW mit 40km/h und dem PKW mit 90km/h&#8230;.und alle Zweiräder müssen eh flüchten, wenn solche &#8220;Alphatiere&#8221; unterwegs sind. Und jeder benutzt grundsätzlich akustische Signale, um auf sich aufmerksam zu machen. Allerdings sind die Geschwindigkeiten meist niedriger als bei uns und wenn es brenzlich wird, steigen halt auch alle in die Eisen. So passiert dann trotzdem relativ wenig - außer die Kiste ist überladen, die Bremsen defekt oder der Fahrer betrunken. Und dann geschehen halt Unfälle wie dieser. Täglich. Nur ist das bei so einem großen Land auch wieder kein Grund, nun keinen Fuss mehr vor&#8217;s Haus zu setzen oder mit unkommentierten Horrorzahlen die Lust auf einen Indien-Besuch zu dämpfen.<br />
Wer es noch nicht kennt, das berühmte <a target="_blank" title="Driving in India" href="http://www.youtube.com/watch?v=RjrEQaG5jPM">&#8220;Driving in India&#8221;-Video</a>, was keinen Ausnahmezustand, sondern die Normalität dokumentiert (auch hier gut zu sehen: &#8220;Geschwindigkeit mal Masse = Vorfahrt&#8221;). Was bei erstem Anschauen als pures Chaos anmutet, entpuppt sich bei mehrmaligem Anschauen (oder noch viel besser: nach Rückkehr aus Indien) als hervorragendes Beispiel nonverbaler Abstimmung - etwas, was man sich zuweilen auch bei uns im Kreisverkehr wünscht&#8230;<br />
<a target="_blank" title="Artikel-Link" href="http://www.focus.de/politik/schlagzeilen?day=20080803&#038;did=882880">Artikel aus Fokus online</a>
</p>
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		<title>Tradition verpflichtet</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Mar 2008 11:53:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chefredakteur</dc:creator>
		
	<category>Sonstige Medien</category>
	<category>Wirtschaft</category>
	<category>Gesellschaft</category>
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		<description><![CDATA[Wer in Indien zum &#8220;Tata-Clan&#8221; gehört, von dem wird einfach geschäftlicher Spürsinn erwartet. Firmenpleiten, Fehlinvestitionen und Ausrutscher auf öffentlichem Parkett wären gefundenes Fressen für die indische Boulevardpresse. Doch bereits in der fünften Generation sind die Tatas immer noch die &#8220;First Family of Indian Business&#8221;- und wird von den Aufsteigern aus den 90ern wohl auch kaum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer in Indien zum &#8220;Tata-Clan&#8221; gehört, von dem wird einfach geschäftlicher Spürsinn erwartet. Firmenpleiten, Fehlinvestitionen und Ausrutscher auf öffentlichem Parkett wären gefundenes Fressen für die indische Boulevardpresse. Doch bereits in der fünften Generation sind die Tatas immer noch die &#8220;First Family of Indian Business&#8221;- und wird von den Aufsteigern aus den 90ern wohl auch kaum verdrängt werden. Der Name &#8220;Tata&#8221; mag uns hier nicht sehr geläufig sein, in Indien kennt ihn jedes Kind; Tata ist für Indien wie Krupp, Thyssen, Siemens und Porsche für Deutschland zusammen. Um so erstaunlicher, dass dieser schwerfällige Konzern, der sich in fast allen Branchen tummelt, mit dem Wandel der Zeit mithalten konnte und heute ebenso für Mobilfunk und IT consulting wie für Tee, Stahl und Chemie steht. Dahinter steht seit 1991 (nachdem J.R.D Tata das Unternehmen 52 Jahre lang geführt hatte) Ratan Tata, &#8220;der Schweigsame&#8221;, der allerdings, wenn er was sagt, genau so viel Gehör in Indien bekommt wie Alan Greenspan in den USA. Damit auch im deutschsprachigen Raum (gerade in der derzeitig proklamierten &#8220;Manager-Krise&#8221;) man Notiz von diesem Mann mit durchaus vorbildlichem Wirken nimmt, hat ihm der Tagesspiegel ein ausführliches Porträt gewidmet.<br />
<a title="Artikel-Link" target="_blank" href="http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/Tata-Autoindustrie;art271,2503297">Artikel-Link </a>
</p>
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		<title>Ruhestörung</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Mar 2008 11:31:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chefredakteur</dc:creator>
		
	<category>Sonstige Medien</category>
	<category>Gesellschaft</category>
	<category>Politik</category>
	<category>Tourismus</category>
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		<description><![CDATA[Ich war im Oktober 2007 in McLeod Ganj, offiziell der &#8220;Sitz der tibetischen Exil-Regierung&#8221;, inoffiziell ein Ferienparadies für westliche Weltverbesserer und Esoteriker. Man hatte es sich dort gemütlich eingerichtet: unzählige Unterkünfte und Restaurants, Yoga- und Meditationskurse, geführte Wanderungen und Vorträge über die tibetische Kultur. Jeden Abend säumten Händler die schmalen Strassen, es fühlte sich ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich war im Oktober 2007 in McLeod Ganj, offiziell der &#8220;Sitz der tibetischen Exil-Regierung&#8221;, inoffiziell ein Ferienparadies für westliche Weltverbesserer und Esoteriker. Man hatte es sich dort gemütlich eingerichtet: unzählige Unterkünfte und Restaurants, Yoga- und Meditationskurse, geführte Wanderungen und Vorträge über die tibetische Kultur. Jeden Abend säumten Händler die schmalen Strassen, es fühlte sich ein wenig an wie deutscher Weihnachtsmarkt. Der Ort an sich wäre ohne die chinesische Herrschaft in Tibet undenkbar, aber andererseits hatte man es sich doch recht gemütlich gemacht auf dieser Bergkuppe und hatte sich damit begnügt, jedem Journalisten und interessierten Besucher zu bestätigen, dass es der Verwandschaftin Tibet schlecht ginge und daraufhin einen Butter-Tee und ein Free Tibet Shirt anzubieten. Es erinnerte auch ein wenig an die Situation in West-Berlin in den 80ern&#8230;dort gab es die Mauer und alles und die armen Brüder im Osten - aber eigentlich ging&#8217;s einem gut und es war nunmal so wie es ist.<br />
Vorbei ist es mit der Ruhe in McLeod Ganj seitdem Tibet am Rande eines Bürgerkrieges steht. Nun ist der Ort zweigespalten und die Touristen eher lästig als willkommene Multiplikatoren. Weiter den Satyagraha-Kurs vom Dalai Lama fortsetzen (der in den letzten Jahrzehnten herzlich wenig gebracht hat, aber welcher Buddhist denkt schon in so kurzer Zeitspanne) oder doch lieber Guerilla-Krieg gegen die Besatzer (der in der Vergangenheit zwar riesiges Leid, aber auch beachtliche politische Erfolge erzielen konnte)? Und in wieweit darf man gegen China protestieren, ohne die indischen Gastgeber in die Bredouille zu bringen?</p>
<p>Ein sehr aufschlussreicher Lagebericht aus McLeod Ganj/Dharamsala findet sich dazu im Tagesspiegel.</p>
<p><a title="Artikel-Link" target="_blank" href="http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Die-Dritte-Seite;art705,2501246">Artikel-Link </a>
</p>
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